
Milch
vertragen Katzen meist nicht, sie brauchen Lactase zum Verdauen dazu
Milchzucker benötigt Enzym Laktase (diese wird produziert wenn du dich mit viel Milch ernährst); nimmt aber ab und wenn dann viel Milchzucker zugeführt wird = Laktose – dann kommt es zu Fehlgärung im Darm und Durchfall oder Erbrechen (als Schutzmechanismus bevor es durch den Darm geht)
Trockenfutter
Die Katze erlebt in den ersten Lebensmonaten eine sehr starke Nahrungsprägung, was man ihr anbietet in der ersten Zeit wird sie dann auch nur wollen
es ist gut verschiedenes / Texturen in erster Zeit anbieten = Pate, Stückchen etc. auch Trofu , von früh an an verschiedenes gewöhnen, Fleisch und Trofu darf es auch sein
Schlechte Trinker: oft hört man diese Aussage: „Trockenfutter lässt die Katzen vertrocknen“ – sie können aber im Vergleich zu anderen Tieren besser länger ohne Wasser auskommen (behalten länger Urin in Blase) – die Nieren gehen daher nicht kaputt (dies hat oft andere Zusammenhänge)
Durchschnitt je nach Gewicht 200-300ml Flüssigkeit am Tag für eine 5kg Katze – im Nassfutter ist aber Flüssigkeit drin , in Trofu ist etwa 10% Flüsskeit enthalten, daher muss sie extra Wasser trinken (Brunnen aufstellen und Näpfe an verschiedene Plätze)
Nassfutter
Zu viele verschiedene Marken … sie können sehr schnell mäkelik werden; Katzen sind tatsächlich anspruchsvoll
Rohfütterung = gewisses Infektionsrisiko (Bakterien) ; Huhn, Pute besser dünsten; grundsätzlich kann die Katze aber roh fressen (Rind)
Wie füttere ich die Katzen ist genauso wichtig wie was füttere ich…
Katzen sind von Natur aus kleine Snack-Fresser , kleine Mengen und ganz frisch
Katzen mögen sich meistens sich nicht ansehen beim gemeinsamen fressen, Fressplätze lieber mehrere anbieten, oft sind Portionen zu groß oder es steht zu lange
(eine Katze die ihr Futter aus dem Napf trägt … kann ein Hinweis darauf sein das es der falsche Futterplatz ist)
Für die Katze ist es ganz normal und wir sagen sie ist mäkelig 😊
Kleine Portionen sind etwa 30 g = jeweils etwa 2 TL – idealerweise mind. 4 Mahlzeiten am Tag
Früh aufstehen die 1. Mahlzeit usw. – die Katze sucht von Natur aus immer wieder ihre Nahrung, auch in der Wohnung; sie sollte Futter holen und sich erarbeiten, daher Empfehlung Activitiy Feeding , sie möchte wirklich sich alle paar Stunden etwas holen, z.b. das Trofu in Fummelbrettern verstecken (wenn tagsüber niemand daheim, kann ich der Katze ihr Arbeitsessen: Trofu anbieten per Futtermatten, Fummelbretter etc.)
Vor- und Nachteile Nass und Trofu
Anspruch an Frische: Zusammensetzung Eiweiss und Kohlenhydrate kommt der natürlichen Nahrung am nähesten, sie ist auf Vit. A (z.B. aus Leber) und Taurin angewiesen, Aminosäuren aus tierischen Fetten, Nassfutter aus Fleisch und Innereinen und teils Gemüse (vegane/vegetarische Ernährung ist absolut ein no go!)
Es sind kaum Kohlenhydrate enthalten im Nassfutter, Getreide ist Energielieferant, aber nicht zwingend notwendig,
Vorteil Nassfutter
: hat hohe Energiedichte (sprich wieviel Kalorien in 100g enthalten sind , bei Trofu frisst sie viele Kohlenhydrate so oft bis sie immer wieder satt ist – wenn sie tagsüber nur Trofu frisst hat sie schnell 3x so viele kaloriendichte Portionen aufgenommen
Im durchschnitt braucht eine Wohnungskatze tgl. bis ca. 200 Kalorien (das sind 40-50g Trofu, Nass 200g am Tag)
Trofu ist leider verpöhnt – stimmt so tatsächlich nicht
Oft sind Füttersungsempfehlungen auf den Verpackungen zu hoch (Durchschnittswerte)
Allgemein ist die Futtermenge ist eigentlich wenig, von Rasse zu Rasse unterschiedlich , der Energiebedarf z.b. weniger nach Kastration
Ist meine katze zu dick: kurzer tipp: an Brustkorb an Rippen streicheln, man sollte die Rippen fühlen bei leichtem Druck, wenn nicht = dann oft zu dick
Fakt: 😊
Katzen muss man das Futter „servieren“ – viele kleine Mahlzeiten und frisch
Fütterung und Verhalten
kann sich auf die Stimmung der Katzen auswirken , es gibt einen Zusammenhang
Wie präsentiere ich es oder was ist enthalten im Futter, alle Bausteine enthalten? (z.B. Glückshormon Serotonin wird im Gehirn gebildet durch Aminosäuren)
Nährstoffe die einen Einfluss auf das Verhalten haben können: z.B. Tryptophan aus natürlichem Molkeneiweiß = unterstützt die Bildung des Glückshormons Serotonin
Jagen, spielen, fressen, putzen, schlafen – normaler Ablauf der Katze
Frisst von Haus aus bis zu 8 kleine Portionen – ideologische Bedürfnisse der Katzen – wenn diese nicht bedient werden = können zu Unzufriedenheit führen, aggresiv werden – daher z.b. Activity-Feeding nebenbei und die Katze ihr Fressi erarbeiten lassen = somit ausgelastet, da sie auch Erfolg und Bewegung haben beim fressen
Activity-Feeding: alle 2-4 h geht sie natürlich zum Jagen, deswegen Activity Futter finden „erarbeiten“ lassen, z.b. Futterball, Fummelbrett
Viele Portionen nur mit Trofu bedeutet 4x höhere Kalorienaufnahme = daher Risiko zum dick werden ,
besser kombinieren mit Nassfutter in 4 Mahlzeiten – etwa 30 g jeweils, z.B. auch auf Napffunterlagen, Silokonmatten um die Nahrungsaufnahme somit zu verlängern …
Eine Katze mit nur Gabe von Trofu – braucht etwa 35g am Tag; Freigänger etwa 65g
Oder etwa 200g Nassfutter am Tag
Spezialfutter für bestimmte Rassen – ist das sinnvoll?
manche Rassen neigen zu bestimmten Problemen, Haarballen (angepasster Fasergehalt für Ausscheidung), Krokettenform ist angepasst an Nase, Schnauze (braucht aber die Rassekatze nicht unbedingt)
Im Nassfutter ist 80% Feuchtigkeit enthalten – damit ist der Waserbedarf grob gedeckt
Wassernapf nicht neben Fressnapf – besser in anderem Raum- besser verschiedene Wassernäpfe und Qualitäten an versch. Orten aufstellen
Trinkbrunnen ist tatsächlich eine individuelle Vorliebe = daher ausprobieren
Eigentlich ist sie nicht so anspruchsvoll, wir machen sie oft dazu 😊 = wir finden oft Lösungen welche für uns Menschen praktisch sind , wir müssen aber im Sinne der Katze denken
Gutes hochwertiges Álleinfutter, soll ausgewogen sein, Snacks und Ergänzungsfutter sind dann nicht kritisch
Gefriergetrocknete Snacks = mehr Volumen auf wenig Gramm, wenig Kalorien
Toiletten eher ohne Deckel aufstellen, oftmals ist der Standort falsch
Bei Durchfall kann man Futterzellulose geben (zur Verbesserung der Kotkonsistenz, bei akutem Durchfall, zur Anregung der Darmtätigkeit bei Verstopfung
Flohsamen als Fasern geben, Morosche Karottensuppe


